SunnyBAG Story

Wer steckt hinter SunnyBAG?

Als Stefan Ponsold vor ein paar Jahren mit der Akku-Leistung seines iPhones zu kämpfen hatte, war der Gedanke an ein SunnyBAG noch in weiter Ferne. Primär ging es dem Studenten darum, jederzeit und überall genug Power im Handy zu haben, um diverse Apps und Spiele ausprobieren zu können. Schon bald war Stefan von der Idee besessen, sich den nötigen Saft dafür aus der Sonne zu holen und eine praktische portable Lösung mit Solarpaneelen zu entwickeln. Der erste Prototyp aus dem Jahr 2008 war eine iPhone Schutzhülle mit integriertem Solarpaneel. Der Alltagstest zeigte jedoch schnell dass die Paneelleistung zum Einen zu niedrig war und zum Anderen das wertvolle Smartphone ständig in der Sonne liegen würde. Diese Lösung war zwar unbefriedigend, doch der Reiz ein funktionierendes mobiles Solarsystem zu entwickeln stieg weiter.

iPhone-Solarhülle Prototyp aus dem Jahr 2008

Für den Techniker war es kein großer Aufwand, die passende Solarfläche zu errechnen, die man zur Versorgung eines iPhones der 1. Generation benötigte. Dass die Paneele auf einer Umhängetasche Platz finden würden, war für Stefan auch recht naheliegend. Viel größer war die Herausforderung der Umsetzung selbst  – eine stylische Tasche zu nähen und herauszufinden, welche Paneele und Akkus am Besten geeignet sind. Mithilfe seines Bruders Martin und seines Vaters, die damals beide im familieneigenen Tapezierbetrieb tätig waren, konnte die 1. funktionstüchtige Tasche – die damals noch „namenlos“ war  – gefertigt werden.

An den Prototypen wurde in jeder freien Minute gefertigt.


Erster Akku-Prototyp aus dem Jahr 2008.


Beim Zusammennähen von Solarsystem mit Umhängetasche leistete Bruder Martin Hilfestellung.

Monate später musste Stefan im Rahmen seines Innovationsmanagement-Studiums in Graz in einer Lehrveranstaltung einen Business-Plan für ein beliebiges Produkt schreiben. Da kam ihm der Gedanke an die Solartasche wieder in den Sinn und zusammen mit einigen Studienkollegen nahm das Projekt „SunnyBAG“ seinen Anfang. 


Der erste Prototyp wurde ausführlich im schönen Österreich getestet.

Etliche selbstgenähte Taschen später bewarb sich der junge Erfinder mit dem fertig durchdachten Business-Plan in der (Solar-)Tasche beim Science Park Graz. Nachdem klar war, dass man dort Gefallen an der Idee fand und ihm die nötige Unterstützung beim Aufbau eines eigenen Unternehmens zusicherte, machte Stefan Nägel mit Köpfen und Graz - statt eines Wochenenddomizils - zum Hauptwohnsitz.

Die Gründung von SunnyBAG fand schließlich am 1. September 2010 statt, damals noch mehr oder weniger als One-Man-Show. Nachdem bald die Nachfrage nach den Solartaschen aus Graz größer wurde und auch der administrative Aufwand langsam überhand nahm, war es Anfang 2011 Zeit, die ersten beiden Mitarbeiter ins Boot zu holen. Im Sommer 2011 wurde das Team um weitere drei Personen aufgestockt, damit die betrieblichen Aufgabenbereiche bestmöglich aufgeteilt werden können.

Wie arbeitet es sich so bei SunnyBAG? 

Hier findet jeder sehr bald seinen Platz im Team, seine Aufgaben- und Verantwortungsbereiche. Fix definiert ist bei SunnyBAG nichts: Kernzeiten, starre Bereichsgrenzen und Hierarchien sind eigentlich nicht erwünscht. Da lässt der Jungunternehmer seinem Team lieber genug Freiräume, um sich selbst in einem Bereich „wiederzufinden“ – vorausgesetzt, die persönliche Motivation und vor allem die Ergebnisse stimmen. Schließlich soll Arbeit auch Spass machen. Und das tut es - offensichtlich.

 

Präsentation der neuen Kollektion "Faction" mittels Flashmob am Grazer Hauptplatz

Ganz besonders wichtig ist Stefan Ponsold, dass die SunnyBAG-Philosophie im Unternehmen gelebt und von den Mitarbeitern auch nach außen kommuniziert wird. 

"Wir glauben an eine Zukunft der mobilen, intelligenten und umweltbewussten Energieversorgung"

Dass sein Weg der richtige ist, empfindet nicht nur Stefan Ponsold so, sondern das sehen auch seine Kunden, Begleiter, sein Team und nicht zuletzt auch objektive Betrachter. Stefan Ponsold und sein Unternehmen wurden im September 2011 mit dem steirischen Wirtschaftspreis „Fast Forward Award“ ausgezeichnet und der Erfinder darf sich außerdem Gewinner des deutschen „Clean Tech Media Award“ in der Kategorie Nachwuchs nennen.

 

Strahlende Gewinner beim Fast Forward Award 2011

Ebenso sonnige Zeit in Hamburg beim Clean Tech Media Award 2011

Durch den Clean Tech Media Award konnten vielen Kontakte nach Deutschland geknüpft und neue Kunden gewonnen werden. Der Schauspieler Ralf Bauer ist seither begeisterter SunnyBAG-User. Einige Wochen später wurde bei einem gemeinsamen Treffen mit Ralf Bauer in Wien unter anderem über die Unterdrückung der Menschenrechte in Tibet gesprochen. Dabei sind erste Ideen entstanden wie SunnyBAG gemeinsam mit Ralf Bauer helfen kann.

 
Schauspieler Ralf Bauer mit seinem täglichen Wegbegeleiter- dem SunnyBAG Business Class Professional